Die Ultimative Checkliste Hospitation im Krankenhaus – Welche Fragen du unbedingt stellen solltest - Arzt mit Plan

Die Ultimative Checkliste Hospitation im Krankenhaus – Welche Fragen du unbedingt stellen solltest

Ein Diamant ist unvergänglich.

Und ein Job war es auch mal.

Für die Generation unserer Eltern war es nicht ungewöhnlich, ihr gesamtes Arbeitsleben in ein- und demselben Unternehmen zu verbringen.

Für uns wird es eher normal sein, den Arbeitsplatz mehrfach gewechselt zu haben.

Um bei einer Hospitation im Krankenhaus nicht den Überblick zu verlieren und die entscheidenden Fragen nicht zu vergessen, habe ich eine Checkliste gebastelt, die alles wichtige abdeckt.

Nicht alle Fragen sind für Berufsanfänger und Erfahrene oder für alle Fachbereiche gleichermaßen wichtig.

Lies dir alles einmal durch und du schärfst automatisch deinen Blick für das Entscheidende.

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Killer-Fragen

Zwischendurch habe ich immer wieder rote Boxen eingebaut, mit Killer-Fragen, die du dir auf jeden Fall beantworten lassen solltest.

 

Sie zielen auf die Problemzonen ab, die es in jedem Krankenhaus und in jeder Abteilung gibt und über die du auf jeden Fall vorher Bescheid wissen musst.

Wenn du all diese Fragen beantwortet bekommen hast, musst du selbst entscheiden, ob der Mix an Positivem und Negativem für dich O.K. ist.

Keine Arbeitsstelle wird in allen Kriterien perfekt sein, aber es ist wichtig, dass du dich schon vorher mit dem Negativen auseinandersetzt und nicht erst, wenn du schon ein paar Monate (oder Jahre) da bist.

Such dir einen Maulwurf

Wenn es irgendwie möglich ist, dann versuche schon vorher mit jemandem aus der Abteilung zu sprechen. Wir Mediziner haben meist ein großes Netzwerk und oft kennt jemand jemanden usw. Du kannst viele Fragen in einem kurzen Telefonat klären und der andere ist nicht im Stress, weil er eigentlich gerade arbeiten müsste.

Dadurch bist du in der eigentlichen Hospitation viel fokussierter und kannst auf die entscheidenden Punkte nochmal gezielt eingehen.

Online-Recherche

Einige Dinge kannst du herausfinden, bevor du dich überhaupt irgendwo bewirbst oder zu einer Hospitation erscheinst.

All diese Fakten sind meist einfach online zu recherchieren und wenn mich Hospitanten nacheinander nach all diesen Dingen fragen, ist das für mich ein Zeichen mangelnder Vorbereitung (und kostet Zeit, die mit wichtigeren Themen gefüllt werden könnte.)

  • Bettenanzahl
  • Abteilungen
  • Weiterbildungsermächtigung
    Manche Krankenhäuser haben es auf der eigenen Website stehen, ansonsten findest du diese Information bei der entsprechenden Ärztekammer.
  • Tarifvertrag
    Gibt es beim Marburger Bund. Am besten dort direkt nach der Klinik suchen.
  • Bonus: Was forscht der Chef? (bzw. derjenige der das Bewerbungsgespräch führt)
    Thema reicht, du musst nicht alle Artikel lesen.

Allgemeines

WEISS JEMAND, DASS DU KOMMST?

Wirst du vorgestellt? Kennt der Chef deinen Namen?


Für mich ist es ein Zeichen schlechter Organisation und fehlender Wertschätzung, wenn deine Anwesenheit völlig überraschend für alle ist.

Anzahl Assistenten/Oberärzte

Hier ist es interessant, wie viele Vollzeitstellen es in der Abteilung gibt und wie viele davon zurzeit offen sind. Wenn sie offen sind, sind sie dann auch ausgeschrieben?

Wirtschaftlich lohnt es sich, wenn offene Stellen eher langsam und träge neu besetzt werden. Für die Mitarbeiter ist es natürlich besser, wenn das so schnell wie möglich geschieht.

Gibt es eine Frühbesprechung? Von wann bis wann? Ist die Anwesenheit Pflicht?

Meine Position hierzu ist klar, aber vielleicht ist für dich eine Frühbesprechung etwas Positives.

Arbeiten während der Hospitation

Nur, wenn man nebenher reden kann oder es wirklich relevant ist. Ganz ehrlich, während einer Hospitation sollte keiner Blut abnehmen oder irgendetwas anderes machen, was zur täglichen Arbeit zählt.

Wenn du nach mehreren Jahren Berufserfahrung mit an den OP-Tisch gebeten wirst und der Chef mit dir quatscht, während er deine manuellen Fähigkeiten beurteilt, dann finde ich das in Ordnung.

Gibt es Flurbetten?

Für mich ein großes Warnsignal, denn "nur im Notfall" bedeutet im medizinischen System "immer".

Flurbetten sind nicht zeitgemäß und oft auch eine versteckte Mehrbelastung für die Pflege.

Die Überbelegung von Räumen gibt es aus versicherungsrechtlichen Gründen kaum noch, ist aber ebenso schlimm.

Gibt es ein Belegungsmanagement? Wer sucht Betten?

Du solltest als Arzt nie Betten suchen müssen. In den meisten Häusern gibt es zumindest tagsüber ein Belegungsmanagement, was sich darum kümmert und in den Dienstzeiten wird es von der Pflege aus der Notaufnahme organisiert.

Wenn du selbst die Stationen abtelefonieren sollst, um deinen Patienten aus der Notaufnahme wegzubekommen, dann zeugt das von sehr schlechten Strukturen.

SOPs, VA vorhanden?

Standard operating procedures und Verfahrensanweisungen komprimieren medizinische Leitlinien und best practices und geben vor, wie speziell an deiner Klinik vorzugehen ist.

Das Gute an SOPs/VAs ist, dass dir nicht jeder Oberarzt zur selben Fragestellung ein anderes Vorgehen aufdrücken kann.

Oft sind sie allerdings unnötig komplex, aber es ist ein positives Zeichen, wenn es welche gibt.

Parkmöglichkeiten

Wie weit entfernt parkt man realistischerweise im Frühdienst? Was kostet es?

Sekretärin

Ist sie nett? Wirkt sie kompetent?

Wie oft gab es in den letzten Jahren eine neue Sekretärin?

Ein häufiger Wechsel spricht eher gegen den Chef (während Kontinuität eher neutral zu bewerten ist, nicht unbedingt positiv)

Mit wem sprichst du während der Hospitation?

Es wird sicher öfter passieren, dass du als Hospitant einem Berufsanfänger zugeteilt wirst. Oft mit der Begründung, dass dieser besonders geeignet sei, da du ja bald selbst in seiner Position sein wirst.

Aus meiner Sicht ist das überhaupt nicht so!

In den ersten Monaten hat der andere oft noch Welpenschutz, macht keine oder noch nicht alle Dienstarten mit und ist auch noch nicht so kaputt gearbeitet.

Die folgenden Fragen, solltest du jemandem stellen, der mindestens ein Jahr dabei ist. Wenn du sie dann auch noch an einen Altassistenten oder jungen Facharzt stellen kannst, wäre das optimal.

Auch ist es sinnlos, wenn du die ganze Zeit nur einem Oberarzt folgen sollst. Der kann dir die entscheidenden Fragen meist nicht beantworten.

Weiterbildungsplan, Rotationsplan, Curriculum

Wann war dein letztes Weiterbildungsgespräch? Wie viele gab es insgesamt?

Das sollte automatisiert und den Vorgaben entsprechend ca. einmal im Jahr stattfinden. Es ist extrem nervig, diesen Gesprächen selbst hinterherrennen zu müssen und auch nicht deine Aufgabe.

Sammelst du tatsächlich Zahlen oder wird am Ende einfach unterschrieben?

Dieses Phänomen gibt es eher in den chirurgischen Disziplinen und insbesondere dann, wenn es nicht genug OPs gibt, um überhaupt auf seine Zahlen zu kommen. Oft heißt es dann, dass am Ende alles unterschrieben werden soll, kurz bevor du dich zur Facharztprüfung anmeldest.

Das bedeutet aber auch, dass du bis dahin völlig abhängig und Leibeigener bist. Gibt es nach drei Jahren Streit oder du willst aus anderen Gründen deine Abteilung verlassen, dann musst du in dieser Situation um deine Unterschriften kämpfen.


Auch im neuen kompetenzbasierten Curriculum werden weiter fleißig Zahlen gesammelt, daher wird uns das Problem noch lange begleiten.

OP-Plan zeigen lassen

Auch wieder was für schneidende Zunft. Lass dir genau zeigen, welcher Assistent in den letzten Wochen für welche OP an erster Stelle auf dem Plan stand.

Operieren nur die Oberärzte und Hakenhalten ist das Höchste der Gefühle? Oder gibt es einen Plan, der deine operativen Fähigkeiten kontinuierlich entwickelt?

Wie viele OPs hast du im letzten Monat als erster Operateur gemacht?

Stell diese Frage möglichst vielen Assistenzärzten, um ein gutes Bild von der Ausbildung zu bekommen.

Einarbeitung

Gibt es einen festen Plan und wie viele Wochen/Monate soll er dauern?

Wer arbeitet dich ein? Ist es ein Oberarzt, ein Facharzt oder ein erfahrener Assistenzarzt? Oder jemand, der es gerade erst selbst geschafft hat, den Kopf über Wasser zu halten?

Kommt es auch mal vor, dass die Einarbeitung verkürzt oder verändert wird?

Warnzeichen, wenn ja. Personalknappheit ist keine Überraschung und auch plötzliche Schwangerschaften oder Kündigungen sollten nichts an deiner Einarbeitung ändern!

Supervision

Gibt es eine feste Oberarztvisite/Chefarztvisite bei der auch Patienten angeschaut werden?

Es kann zwar manchmal nervig sein, aber inzwischen bin ich Freund der Chefarztvisite, da man immer etwas lernen kann und Chefs meist entscheidungsfreudig sind. In Urlaubszeiten oder wenn auch die Oberärzte krank sind, wird die Chefarztvisite plötzlich sehr wichtig.

Was passiert in "schlechten" Zeiten mit diesen Visiten?

Geh davon aus, dass zu 80 % schlechte Zeiten sein werden und es wäre toll, wenn du auch dann noch ordentlich supervidiert wirst.

Gibt es feste Zeiten, um Patienten mit dem Oberarzt zu besprechen?

Das sollte täglich und vor Ort auf der Station passieren, zu einer halbwegs festen Zeit. Nicht im Funktionsbereich, zwischen zwei Untersuchungen oder irgendwo im Haus, wo du dann keinen Zugriff auf alle Unterlagen hast.

Es sollte nicht Nachmittags sein, denn wenn du alle guten Ideen deines Oberarztes noch ausarbeiten willst, zieht sich das dann jedes Mal bis in den Abend.

Wenn es keine festen Zeiten gibt, wie wird dann kontinuierliche Supervision sichergestellt?

Dienste

Hier geht es ans Eingemachte, daher ist im folgenden Abschnitt fast alles rot.

Lass dir das Dienstmodell erklären und schau den tatsächlichen Dienstplan auch an (Kopie/Foto machen!)

Schreibe dir jeden Dienst mit Uhrzeiten auf, also Frühdienst 8.00-16.30 usw. Du wirst dich zu Hause sonst nicht mehr dran erinnern können.

Wie viele Dienste pro Monat in Vollzeit/Teilzeit?

Wie viele Dienste pro Monat macht man in "schlechten" Zeiten?

Geh davon aus, dass es oft schlechte Zeiten geben wird und überlege dir, ob du unter diesen Bedingungen arbeiten willst/kannst.

Sind die Dienste Schicht- oder Bereitschaftsdienst?

Für Bereitschaftsdienst:

Kannst du im Dienst schlafen? Wie lange durchschnittlich?

Wird im Bereitschaftsdienst Regelprogramm bearbeitet?

Hier nutzt der Arbeitgeber die Zeit, in der du dich eigentlich erholen sollst, um Profit zu generieren! Zu einem gewissen Teil wird das überall passieren, aber irgendwann am (späten) Abend muss Schluss sein.

Sollte es natürlich ein Schichtdienst sein, dann ist es reguläre Arbeitszeit und dann darf (theoretisch) auch mitten in der Nacht normales Programm gefahren werden.

Wie werden die Dienste ausgeglichen? Wird ausbezahlt oder gibt es Freizeitausgleich (FZA)?

Regelmäßiger, geplanter FZA ist ein Zeichen für langfristige, gute Planung und ausreichend Personal.

Das soll nicht heißen, dass Ausbezahlung schlecht ist, aber wenn ständig die Hütte brennt, fällt der FZA meist als Erstes.


Wie und wann wird man dienstfähig? Gibt es feste Kriterien?

Keine Wischiwaschi-Antworten tolerieren (vom Chef). Wenn es X Monate sind, dann lass dich vorher auch nicht für Dienste heranziehen.

"Nur dieser eine Dienst" bedeutet, dass deine Einarbeitung danach beendet ist.

Wer besetzt ausgefallene Dienste nach?

Es ist in vielen Abteilungen üblich, dass die Assistenzärzte unter sich regeln sollen, wer kurzfristig Dienste nachbesetzt.

Das läuft so, weil es "schon immer so gemacht wird" und weil der Arbeitgeber und die Oberärzte keinerlei Interesse daran haben, es zu ihrem Problem zu machen.

Diese "Regelung" funktioniert dann gut, wenn die Dienstbelastung für den einzelnen halbwegs erträglich ist und ein Extradienst kaum stresst.

Aber in Zeiten der permanenten Personalknappheit kann es nicht die Aufgabe der Assistenzärzte sein, diesen Mangel optimal zu verwalten.

Eines sollte dir klar sein:

Es ist nicht die Aufgabe eines Arbeitnehmers, organisatorisch tätig zu werden, wenn ein anderer Arbeitnehmer sich krankmeldet!

Wenn ein Oberarzt dich anruft und fragt, ob du morgen einen Dienst machen kannst, ist es leicht "Nein" zu sagen.

Sollten am Ende alle Kandidaten "Nein" sagen, dann hat der Arbeitgeber ein Problem und muss möglicherweise auf Honorarkräfte zurückgreifen. Das kostet sehr viel Geld und motiviert dazu, etwaige offene Stellen nachzubesetzen.

Wenn du dagegen in einer WhatsApp-Gruppe von Assistenzärzten bist, geht es plötzlich nur noch darum, wer den Dienst macht und ein geschlossenes "Nein" kommt selten vor, da doch immer einer einknickt.

 

Hier entsteht dann sozialer Druck auf der untersten Ebene, der eigentlich finanzieller Druck weiter oben sein sollte.

Ärzte pro Schicht?

Bist du im Dienst alleine oder gibt es einen Kollegen oder Oberarzt im Haus?

Wie oft rufst du den Oberarzt in der Nacht an?

Großes Warnzeichen, wenn die Oberärzte sich nicht bereitwillig anrufen lassen. Rufdienst ist auch Arbeitszeit und es ist nicht dein Problem, wenn es deinen Vorgesetzten nicht passt.

Keiner lobt dich dafür, dass du ihm keine Arbeit gemacht hast!

Überstunden

Wie viele Überstunden pro Woche?

Hier ist es wichtig, eine Bandbreite an Antworten zu bekommen, da doch jeder unterschiedlich effektiv arbeitet.

Ist die Dokumentation von Überstunden einfach? Wird es den Arbeitnehmern schwer gemacht Überstunden aufzuschreiben?

Am besten ist elektronische Zeiterfassung per Chip.

Wird die Dokumentation im Nachhinein per Hand verändert?

Ist üblich, aber nicht rechtens.

Wird vorzeitiges Ausloggen praktiziert?

Elektronische Systeme werden dann dadurch umgangen, dass die Arbeitnehmer sich zu einer gewissen Uhrzeit ausloggen sollen, um danach weiterzuarbeiten. 

Abgesehen davon, dass du umsonst arbeiten sollst, kann es Probleme mit der Versicherung geben, wenn dann etwas passiert.

Klima in der Abteilung

Treffen sich die Assistenten privat? Gibt es einen festen Stammtisch?

Wie ist die Zusammenarbeit mit Pflege?

Wie ist das Verhältnis zu den Oberärzten?

Wie viele Kündigungen/neue Mitarbeiter gab es im letzten Jahr?

Hoher Durchlauf ist meist ein schlechtes Zeichen. Sollte natürlich die halbe Abteilung länger krank sein oder schwanger werden, dann kann das auch der beste Chef nicht aus dem Stegreif lösen.

Diverses

Fortbildungen

Gibt es interne Fortbildungen, z.B. durch die Kollegen oder Oberärzte? Muss jeder mal ran?

Werden interessante Redner für Fortbildungen herangezogen? Z.b. alte Buddies vom Chef oder von den Oberärzten

Gibt es "Fortbildungen" von Pharmareferenten?

Geht gar nicht, denn deren Job hängt davon ab, ihre Produkte in deiner Abteilung bekanntzumachen. Oft geschieht das sehr subtil oder über mehrere Berührungspunkte.

Gibt es die Möglichkeit zu externen Fortbildungen zu gehen? Darfst du selbst aussuchen, wo du hingehst?

Meist sind 3-5 Tage tarifvertraglich geregelt, auch wenn oft so getan wird, als ob es ein großes Privileg wäre, wenn man das dann auch darf.

Gibt es einen Zuschuss zu den Fortbildungskosten?

Wann hattest du deine letzte Fortbildung und wurde sie bezuschusst?

Idealerweise war jeder, den du fragst, im letzten Jahr auf ein bis zwei Fortbildungen und hat zumindest Teile davon bezahlt bekommen.

Dokumentation

Gibt es eine digitale Akte? Was wird per Hand dokumentiert?

Arbeitsentlastung

Gibt es eine Stationssekretärin/-assistentin und wem arbeitet sie wirklich zu? (Ärzte oder Pflege?)

Gibt es Physicians Assistants?

Sehr gut, da diese auch Briefe schreiben und andere arztspezifische Aufgaben übernehmen können.

Gibt es einen Blutentnahmedienst/legt jemand Zugänge? Zu welchen Zeiten ist das verfügbar?

Kommen PJler?

ZNA-spezifische Fragen

Zu welchen Zeiten sind Oberärzte oder Fachärzte anwesend?

Gibt es feste Zeiten für eine oberärztliche ZNA-Visite?

Ist das Sonogerät mobil oder müssen die Patienten in einen bestimmten Raum geschoben werden?

Letzteres ist sehr nervig, wenn man das Sonogerät öfter braucht.

ZNA-Pflege legt Zugang/nimmt Blut ab?

Absolut notwendig für zackige Abarbeitung.

Standardisiertes Vorgehen bei „Crowding“?

Was passiert, wenn die Aufnahme voll läuft? Können weitere Kräfte mobilisiert werden, hilft der Oberarzt mit etc.?

Anordnungen dokumentiert?

Es gibt Software, die es erlaubt, Anordnungen digital an die Pflege zu schicken. Das ist für beide Seiten ein Riesenvorteil, da nichts vergessen gehen kann. Mündliche Anordnungen gehen gerne unter und wenn du nie sicher sein kannst, dass deine Pläne umgesetzt werden, dann stresst das ungemein.

Fachkunde Strahlenschutz?

Es wird unterschiedlich geregelt, wie du Röntgendiagnostik anfordern kannst, wenn du die Fachkunde noch nicht hast. Der Standard sollte nicht sein, dass du ein Passwort von Kollegen oder Oberärzten brauchst.

Jetzt bist du dran!

Kein Krankenhaus und keine Abteilung ist perfekt und es ist auch unrealistisch das zu erwarten. 

Eine Abteilung kann aber für dich persönlich perfekt sein, wenn du die Dinge, die dir wirklich wichtig sind, vorher überprüft und für gut befunden hast.

Ich hoffe diese Checkliste hilft dir dabei.

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Danke!

  • Andreas sagt:

    Wie immer großartig. Auch ohne “hanging cliff” freue ich mich jedes Mal auf die nächste Folge..

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