Blog - Seite 2 von 3 - Arzt mit Plan

Selbstbestimmt durch den Klinikdschungel – Die zwei Rollen, die du täglich einnimmst

Es gibt im Unternehmen Krankenhaus (und in allen anderen Unternehmen) verschiedene Rollen, die du einnehmen kannst.

Nach Stefan Merath (der das Konzept von Michael Gerber hat), sind das Fachkraft, Manager und Unternehmer.

Je nachdem welche Rolle du gerade innehast, solltest du deinen Fokus auf unterschiedliche Aufgabenbereiche legen.

In den meisten Unternehmen ist es völlig klar, was deine Rolle ist.

Als Kassierer oder Kellner bist du Fachkraft, als Marktleiter oder Oberkellner bist du Manager. (Den Unternehmer klammern wir aus, da er für unsere Betrachtung keine Rolle spielt.)

Das Problem ist nur, dass du als Arzt im Krankenhaus ständig zwischen den beiden Rollen hin- und herwechseln musst, und dir dieser Wechsel oft gar nicht bewusst ist.

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Sei eine Null – Du musst zu Beginn nichts beweisen

Hörst du auch oft das Klicken im Kopf vieler Kollegen, wenn sie in eine neue Situation kommen? (oder das in deinem eigenen Kopf)

Entweder geht der Schalter auf “Flucht” und der Betroffene nimmt sich im besten Fall mit glasigen Augen selbst aus dem Spiel und stellt sich in die Ecke.

Schlimmer ist es, wenn er einfach Aufgaben annimmt, die über dem liegen, was er in dieser Situation gerade leisten kann.

Oder der Schalter geht auf “Angriff” und derjenige versucht sofort der Situation seinen Stempel aufzudrücken. Die Stimme wird laut, Entscheidungen werden getroffen, Widerrede zwecklos.

Oft macht das die Lage allerdings gar nicht besser.

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Sei dein eigener Guru – Wie du schnell und effektiv ärztliche Fähigkeiten lernen kannst

Wenn ich mit Freunden und Kollegen spreche, höre ich immer wieder, dass sie nicht strukturiert eingearbeitet und ausgebildet werden.

Oft gibt es nicht mal auf dem Papier ein Einarbeitungs- oder Rotationskonzept und wenn es doch eines gibt, dann fliegt es spätestens dann in die Luft, wenn unerwartet jemand im Team krank oder schwanger wird. (also alle zwei Wochen…)

Friss oder stirb
Klar, wenn man jemanden in einen Teich wirft, dann zeigt sich ganz schnell, ob er Schwimmen lernt oder untergeht.

Nur ist es in der Medizin eher ein in die Länge gezogenes Gerade-so-nicht-Ertrinken mit wildem Gepaddel.

Und die meisten schwimmen sich dann ja auch irgendwann von alleine frei.
Es dauert halt Monate bis Jahre und macht keinen Spaß.

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Wissen heißt wissen, wo es geschrieben steht – Wissensverwaltung für Ärzte

Manchmal denke ich, wie schön es wäre, als Arzt in einer früheren Epoche zu leben. Am besten dann, wenn man alles medizinische Wissen als Einzelner noch komplett fassen konnte. Das war so gegen Ende des 19. Jahrhunderts vorbei.

OK, ich hätte zwar einem Großteil meiner Patienten gar nicht helfen können und viele wären einfach an Infektionen gestorben.
Dafür hätte ich alle anderen nach dem höchsten Standard der Zeit behandeln können, egal in welcher Fachrichtung.
Und das aus dem Kopf (und vielleicht mithilfe einiger Bücher aus der Bibliothek).

Damals war Wissensverwaltung für Ärzte sehr simpel: man hat einfach alles verfügbare Wissen auswendig gelernt.

Der Anspruch nach dem besten verfügbaren Wissen zu behandeln ist natürlich bis heute geblieben. Aber wie soll der einzelne Arzt diesen Anspruch im Alltag umsetzen können?

Und vor allem wie, wenn er eigentlich hauptberuflich Dokumentierer ist, der in freien Momenten noch Patienten behandelt?

Wenn du der Lage Herr werden willst, muss ein Konzept her, wie du mit diesem fast unendlichen medizinischen Wissen umgehst. Welches Wissen brauchst du wann und woher bekommst du es? Wie speicherst du es ab?

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Intuitiv von Aufgabe zu Aufgabe – Die Eisenhower-Methode für Ärzte

Eisenhower, Eisenhauer? Genauso brachial wie das klingt, solltest du die Aufgaben loswerden, die dich nicht voran bringen!

Mit der Eisenhower-Methode kannst du deine To-Do-Liste einfach sortieren und bekommst eine Hilfe, zu entscheiden, welche Aufgaben wirklich wichtig sind.

Du weißt dann außerdem, in welcher Reihenfolge du sie erledigen solltest und kommst schneller durch deine To-do-Liste.

Die wichtigsten Aufgaben des Tages fallen automatisch in die Zeit, in der du geistig am frischsten bist und du kannst sie zügiger und besser erledigen.

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Arztbriefe schreiben – spare Zeit und konzentrier dich aufs Wesentliche

Das Schreiben von Arztbriefen ist eine immer wiederkehrende Aufgabe, die zudem recht viel Zeit beansprucht. Du wirst in deinem Leben abertausende Arztbriefe schreiben, also lern es so, dass sie gut sind und es auch etwas Spaß macht.

Es lohnt sich also für dich, hier gut und schnell zu werden. Jede gesparte Minute addiert sich über das Jahr zu vielen Stunden.

Schlecht geschriebene Arztbriefe wirst du mehrmals korrigieren müssen oder du musst dich sogar mit einem genervten Niedergelassenen auseinandersetzen, der noch Fragen hat.

Wenn du keinen Plan dafür hast, wann und wie du schreibst, wirst du ständig unter Druck schreiben müssen. Das raubt Energie, kostet Zeit und sorgt für schlechte Laune!

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